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Kolbenschaden...kein Einzelfall
#1
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Liebe Boxerfreunde

Wie versprochen liefere ich euch Bilder + Texte zu meinem Kolbenschaden meiner HP2 # 235 vor dem 2. Lauf in Oschersleben.


Bild 1:
Beide Kolben Unterseite, links der Defekt entlang der Tragachse
[Bild: jfg6xu.jpg]

Bild 2:
Quer liegender Kolben mit leichtem Defekt des Kolbenrings, (nach oben zeigend). Jedoch keine Spuren im Zylinder
[Bild: 2liwjeg.jpg]

Bild 3:
Ansicht beider Kolben von oben, defekter Kolben links, Riss ausgehend von der Ventilbucht, was unten erklärt wird, wo ich auch das Problem sehe.
[Bild: f2uasm.jpg]

Bild 4:
Ansicht von unten, Riss parallel der Achsrichtung. Somit keine Kompression mehr, und Qualm aus dem Kurbelwellengehäuse.
Bem.:
Kaum zu erkennen, aber der Kolben ist zu 80 Prozent schon durch
[Bild: 14dnl14.jpg]

Bild 5:
Ansicht der Kolbenhemden. Ich erkenne absolut keine Abnutzung. Die sehen so sauber aus, als wären sie neu.
[Bild: 33p4jh4.jpg]

Kurze Einschätzung von Thomas Eckart:
Kolbenschäden dieser Art sind bei der HP durchaus normal. In der Langstrecke, wo Kolben sogar in kurzen Intervallen getauscht wurden, sind allein 3 Fälle exkat dieser Art bekannt.
Es handelt sich hier, seine Einschätzung nach, nicht um Überhitzung, durch zu mageres Gemisch, auch nicht um "Klingelschäden", sondern um reine Materialermüdung.
Ich hätte Glück gehabt, durch konsequentes Aufhören, denn viel länger hätte der Kolben nicht mehr gehalten, und wäre komplett in 2 Hälften zerbrochen. Die Folgen dann ............ will gar nicht drann denken.


Und nun die Einschätzung von meine MSC Freund Oli der bei Daimler, genauer bei AMG in Affalterbach tätig ist, und immer wieder auch mit MAHLE zu tun hat. Er hat für mich den Kolben bei Mahle sichten lassen.
Für BMW wurden die Kolben in Ihrer Ausführung mind 2x geändert, Hintergrund ist jedoch nicht exakt bekannt, oder darf nicht genannt werden. Die 2. Baureihe der Kolben sind geändert worden, oben glatter, die Ventilkontur ist fast vollständig weg. Die angewandte Kolben - Materialstruktur stammt aus dem Rennsport, und findet dort, oder im Straßensportwagenbau seinen Einsatz. Es handelt sich um ein Produkt allerhöchster Güte, kein anderer Kolbenherstellen wird bessere Kolben anbieten können. Diese Kolben haben jedoch eine Halbwertzeit, die dem Fahrtzeughersteller vor Einführung in die Serie genannt wird.
BMW wurde somit angewiesen, auf den Kolbentausch hinzuweisen, was BMW auch tat. Im 50.000 km Straßen-intervaltausch ist sicher sehr viel "Luft drin", und erhöht ja auch die Werkstattkosten bei BMW, und deren Ertrag. Am gebrochnen Kolben kann man auf jeden Fall keine Hinweise finden, welche auf Klingeln, zu mageres Gemisch , und somit auf zu hohe Hitze, oder sonst
eine falsche Einstellung oder Nutzung hinweisen. Es handelt um eine ganz simple Materialermüdung, was sein Ursache im überziehen der Einsatzzeit hat.

Und nun meine Einschätzung:
Die erste Kolbenbaureihe war vielleicht ein Tick zu "pro Motorsport",
bei hoher Belastung stellt die Ventillbucht m Kolbenboden tatsöchlich eine Perforierungskante dar. Ohne Grund änderte MAHLE das nicht. Mein Motor wurde 2009 vom Helmut Mader sehr aufwändig neu aufgebaut, ob die Kolben erneuert wurden, ist unklar. Bernd Rathgeb hat sein Mopped zwar optisch nie arg gepflegt, aber dem Motor hat er keine Pflege fehlen lassen. Das weiss ich von WITEC und vom Klaus Walz.
Ich vermute, die eingesetzten Kolben stammen aus der ersten Baureihe, die Mader vorrätig in der Schublade hatte, oder die vom zu richtenden Motor wieder übernommen wurde.

Und noch etwas, denn das gibt´s auch anderswo:
Auch im Radsport gibt es dass, Materialbrüche, die aus heiterem Himmel kommen, mit meist brutalsten Folgen. Undz.B. das wissen nicht viele. Alusatteklstützen + Rennlenker z.B. von Ritchey sind in der Gebrauchsanweisung einer 2 Jährigen Tauschempehlung + Pflicht bei Renn o Marathoneinsätzen unterzogen. Was in der Folge heisst, dass man "gutes udn teures Zeug" einfach auf Verdacht wegwerfen sollte. Macht niemand, denk ich. Mein Radsturz Ötztaler 2012 hat aber genau dort seine Ursache. Abriss der Sattelstütze, Folgen bekannt.

Das Hauptproblem ist "Gewichtsreduzierung ums verrecken, auch schon im Hobbysport".

So, nun hoff ich, dass ich mein "Sorgenkind" durchrepariert hab, . Mich würd´s freuen, ab sofort sorgenlos fahren zu können.


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Grüße aus Stuttgart, Cipo.   Fger5100

Scramb3300    ...seit 2013

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#2
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Stimmt Cipo !
An Deinen Kolben sind keine Hinweise auf Klingelschäden zu sehen.
Allerdings sind Deine Kolben auch anders, als diejenigen, welche in meiner HP2 aus 2007 serienmäßig verbaut waren.
Die Unterschiede sieht man deutlich, wenn man Dein 3. Bild mit meinem SerienKolben (rechts im Bild) vergleicht.

[Bild: p10105841evpuia5k4.jpg]

Rechts dieser serienmäßige HP2-Kolben hatte 22.000 Straßen-km gelaufen und ist absolut unauffällig.
Wahrscheinlich ist das schon die abgeänderte Serie, wie Du auch vermutest. Meine HP2 hat die Fahrgest. NR: 600 43, guckt halt mal in Eueren Brief.

Man sollte davon ausgehen können, daß höhere Fahrgest.NR. diese haltbareren Kolben drinhaben...die Kerbwirkung ist auf meinem fast glatten Kolbenboden deutlich geringer.

Vielen Dank, Cipo für Deine Recherche, solche Infos bringen uns weiter.

Links auf meinem Foto ein Wössner BigBoreKolben für 104,5 er Bohrung anstatt der serienmäßigen 101er.
Auch hier mussten wir die Verdichtung etwas zurücknehmen (durch die Mulde in Kolbenboden-Mitte),
allerdings ist unser Kolbenboden von vornherein dicker.
Sogar noch nach dem Ausmulden noch fast 20 % dicker als mein Serienkolben.
Trotzdem ist dieser WössnerKolben nur 8 Gramm schwerer, weil unser langer ! KolbenBolzen 21 Gramm Gewichtsvorteil gegenüber dem 128 Gramm-Serienklopper bringt.

Alles in Allem teile ich nun Deine Einschätzung, wonach Dein alter Kolben einen Ermüdungbruch hatte.

Von Helmut Mader weiß ich, daß diese WerksBoxer 9.500 rpm gedreht haben.
Das ist dann eine mittlere Kolbengeschwindkeit von 23,12 Metern / Sekunde. Richtig fett und mutig für einen großen Kolben mit über 500 Gramm Gesamtgewicht. 8o
Bei der Massenumkehr wirken da jedesmal Tonnen auf den Kolben und den Kurbeltrieb.
Wer seine HP2 in dieser Richtung schonen will, dreht einfach nur 9.300.
Ja, richtig gelesen...diese läppischen 200 Umdrehungen weniger reduzieren die Kräfte der Massenumkehr um fast 30 %.

Übrigens: Mir ist noch KEINE Serien-HP2 untergekommen, welche wirklich 9.500 rpm gedreht hat.
Des Rätsels Lösung kam mit ReXXer, mit dem man ja in der BMW-BMS-K Motorsteuerung lesen kann.
Als Begrenzer-Drehzahl kann man hier das Häkchen wahlweise entweder
- bei 9.350 rpm setzen
- oder bei 9.500 rpm setzen.

Alle meine bisher getunten Serien-HP2 hatten das Häkchen bei 9.350 rpm. Ich hab das natürlich dort gelassen, bei BigBore sowieso zu empfehlen, da kommt der Zuwachs aus der Mitte. Confusedjump:

Fazit:
HP2 mit geänderten MahleSerien- oder Wössner Kolben und mit MaximalDrehzahl 9.350 rpm scheinen Kolbenmäßig unkritischer zu sein als dem Cipo sein WerksBoxer.


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#3
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Grundsätzlich mal was zum Boxer-Tuning.

Im Boxercup sind wir ja in der glücklichen Lage, daß wir tuningsmäßig kaum Beschränkungen unterworfen sind.
Damit folgen wir unserer alten Tradition der 11 Sssen, welche manchmal mit serienmäßigen 1070ccm, manchmal mit 1130ccm ( 101er Kolben) und auch mit 1170ccm (KW 73er Hub) gefahren sind.
Damals wie heute ist es NICHT so, daß 10 PS mehr Motorleistung Dich 1 Sekunde schneller macht.
Gewichtsreduktion und beste Bremsen bringen weit mehr Rundenzeit.
Aber mein Gebiet sind schon immer perfekte starke Motoren gewesen.
Erst sucht man Leistung/Drehmoment (was ohne eigenen Prüfstand schonmal gar nicht geht) und anschließend hat man die Hauptarbeit, das Ganze thermisch und mechanisch Rennstrecken Tongue standfest zu bekommen.

Und DAS ist ein längerer Prozess, bei dem man - wie Cipo schreibt - alle Augen und Ohren offenhalten muss.
Jede untypische Vibration und jedes untypische Geräusch ist erstmal grundsätzlich verdächtig.

Viele von Euch wissen noch, daß ich meinen 12 S-RennBoxer während des Trainings oft stehenließ und die Rennen mit meiner zahmen Straßen-12 S fuhr. Deshalb habe ich NIE die Strecke mit Öl eingesaut Big Grin Uns allen toi, toi, toi dazu.
Der Ausbaustand der 12 S aus 2011 mit ca. 148 PS ist nun ein 3-jährig bewährter, höchst standfester Motor.
Auch seine 3.Replika macht zuverlässig Platz 1 beim Tag des Donners. 12 S-Projekt abgeschlossen.

Das HP2-Projekt ist noch nicht standfest. Leistungsmäßig bei gut 160 PS brach z.B. auf dem RedBullRing 2013 die Kurbelwelle über die breite Mittelwange auseinander 8o

[Bild: p1010126of4nx72lej.jpg]

Selbst DAS ging ohne Sturz und Ölsauerei vonstatten, wenn man auf seinen Motor hört und sofort abstellt.
Zurückfahren zur Box ist meistens keine empfehlenswerte Option. Wink

Die 160 HP2-PS werden auch noch Rennstrecken-standfest.
Wie soll man sonst erkennen wo die Grenze ist. Solange man nicht drüber geht, bleibt alles nur Spekulation und Vemutung.

Derzeit bewährt sind die ca. 150 PS der WITEC-HP2, wie Jonny schon oft eindrucksvoll bewies.
Auch die HP2 vom Tom Auer und vom Sorry sind sauschnö, wobei es letztendlich wurscht ist, ob der fette Vortrieb vom Auspuff, von Motor-Software, vom Benzindruckregler, vom 3,00er HAG, vom Fahrergewicht oder einfach vom frühen ´Rausziehen auf die Geraden kommt.

Pfeilschnelle Boxer sind einfach Magic.... Confusedjump:

....sofern sie dann mal standfest sind. Big Grin

Auch der KW-Bruch war ein ErmüdungsBruck, immerhin war
dieser RumpfMotor schon die 22.00 Straßen km gelaufen und mit dieser Leistung auch schon 4 RennWoE in 2013.

[Bild: 2v14ze1.jpg][/

Der beste Brenner taugt aber nix, wenn man die Zielflagge nicht sieht. X(

Als der Sorry in 2012 mir wegen defekter Zündspule mal einen Platz schenkte Confusedjump: war ich schon dankbar.
Diese nachträgliche ECHTE Doppelzündung (nicht die zeitverzögerte DZ der DOHC-GSssen) für die HP2 hätte den Sorry damals fast ohne LeistungsVerlust über die Ziellinie gebracht. Wenn man den HauptKerzenstecker abzieht fehlen grade mal 6-7 PS.

Tuning muss nicht anfällige Technik bedeuten. Ausgereiftes Tuning ist allermeistens auch mehr Zuverlässigkeit Ok


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#4
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Hallo Rika.

merci für deine perfekte Darstellung zum Thema Materialauslastung.
Dem ist fast nichts zuzufügen, außer vielleicht eines.

>>Die Werks - Langstreckenboxer hatten .. zig verschiedene Programme für Ihr Steuergerät zur Verfügung, je nach Strecke, Temp. usw. aber ... das Thema max Drehzahl wurde da schon heftigst diskutiert, und einige versionen drehen "nur" 9.250" bzw "9.300" (und dabei dreht der Serienboxer normalerweise ja schon 9.500).
>>WITEC´s Steuergeräte + 2D Guru Bernhardt kann das wohl anpassen, wenn er mal da ist (leider fast nie). Er hat noch die Programme, aus der Zeit damals. Und bei meiner Maschine steht der "Haken bei 9.250". Ein Termin dort, und ein paar Euros fürs umprogramieren, und das Steuergerät "mixt das gewünschte fette Gemisch", und setzt die Drehzal runter. Ich glaub, der Robert GS mit der Ex Blacky HP, hat ds so, der Jonny, Gerhardt, ... und einige mehr.
>>aber Vorsicht. Eine Sintermetallkupllung, verbunden mit einem Schaltautomat " Modell falschrum", und mal kurz nicht dran gedacht, kann aus "raufschalten" g´schwind "runterschalten" machen, und der ganze Text bleibt Theorie ....

Und noch eins, lieber Rika.
ich wünschte, du würdest mehr deiner tollen Darstellungen ins Forum setzen. Das liest sich einfach super, ist maximal aufschlussreich, kurzweilig geschrieben, und für mich als "Freizeit BMW Hobbyschrauber" sehr aufschlussreich.
Vielen Dank dafür an dieser Stelle


Freu mich nun auf Brno.....


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Grüße aus Stuttgart, Cipo.   Fger5100

Scramb3300    ...seit 2013

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#5
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Geiler Berichte Rika, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass für das Geld was ich dem WITEC für die HP2 Sport bezahlt habe, er einen Rennmotor mit 150PS verbaut hat. Dann hätte er mich sicher drauf hingewiesen, dass Revisionen anstehen. Das Mapping und was sonst noch gemacht wurde, entzieht sich meiner Kenntnis, aber mehr Benzindruck, ein belüftetes Getriebe und das fehlende Zündschloss ist mir schon aufgefallen.

Ich hab nach einem Madermotor angefragt, aber gleich wieder abgewunken, denn die Leistung bring ich eh nicht auf den Asphalt und das Geld dafür auch nicht zusammen 8o

Was mir aber in den diversen Videos von den Rennen aufgefallen ist, keiner kann dem anderen so richtig auf der Geraden wegfahren, was mich zu dem Entschluss kommen lässt, so richtig viel Powerunterschied haben unsere Motorräder nicht und gegen Deine HP2 mit 160 PS bin ich noch nicht gefahren.

Das schönste aber an dieser ganzen Sache ist doch, dass wir unseren Spass haben und wie du schon geschrieben hast, jeder hat einen anderen Fahrstil und dass wirkt sich halt unterschiedlich aus. Ein Auer Tom bremst extrem spät und geht extrem früh wieder ans Gas, dafür braucht er keine 150 PS, aber eigentlich müsste er 20 Kilo Zusatzgewicht verpasst bekommen :ok2: :ok2: damit es Ihm beim Bremsen etwas mehr seine Solettihände herbiegt und er beim beschleunigen an der rechten Hand durch den Muskelkater etwas eingeschränkt ist. Big Grin Big Grin

Dem Paolo werden wir verbieten, bei jedem Turn einen neuen Reifensatz zu verwenden, dass geht ja auf keine Kuhhaut :hamm: :hamm:


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Eine Kuh macht muh, viele Kühe machen Mühe :peit:
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#6
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Vollkommen richtig Jonny.
Erinnerst Du Dich an Boxercup Schleiz 2012...glaub ich ?
Wo Du, Sorry und ich uns aus Spass auf die Waage gestellt hatten ? Alle 3 zwischen 95 und 101 kg.
Ich wegen meiner Breite, Du wegen Deiner Länge und Sorry wegen seiner schweren Knochen. 8o

Physik lässt sich nicht austricksen !
Tom Auer ist groß und sportlich und kann mit 79 kg einfach später und länger bremsen als wir mit 100. Basta.

Genauso isses mit der Motorleistung.
Jede Serien-Hp2 mit gutem Auspuff und Gemisch macht 142 PS. bzw. 130 PS am Hi Rad. Mit einer Akra-Komplett Titan sowieso und erst recht mit einer SR-Racing oder einer Baldes.
Darüber braucht man echt nicht mehr zu diskutieren. Moderne Prüfstände lügen nicht, schon gar nicht wenn 3 das gleiche messen und bei einer 4. öffentlichen Messung wiedre das Gleiche herauskommt.
Auf einem anderen Blatt steht, wie sich diese Power auf der Strecke äußert.
Mit kurzem HAG hat man ohne weiteres auch die Zugkraft am HiRad, wenn man Topspeed ü 250 auf den Boxercup-Strecken nicht braucht.
Auf meinem Diagramm siehst Du echte 284 km/h TopSpeed. Das war ein langer 2,64er HAG, den ich auf der Parabolika Hockenheim brauchte um im 6. nicht in den Begrenzer zu fahren.
Das einzige Mal, daß ich mit diesen 162 PS / 149,7 NM im Boxercup mit einem 2,84er HAG gefahren bin, war OSL 2013.
Lenzer war im Training tief beeindruckt, wie ich auf der Zielgeraden an seiner HP 2 vorbeigeschossen bin.
Beim Bremsen und runterschalten ohne AntiHopping (die FatCat ist schon aufm Prüfstand verdunstet) und beim´rausziehen ohne Traktionskontrolle macht Dich soo ein Tier von Motor zunächst eher langsamer als schneller.
Der Respekt vor den 149,7 NM sitzt erstmal tief.
Beim Rennen dann war ja gleich in der 3. Kurve mein Abstieg im KTM-Getümmel, ich konnte mich also auch da nicht aklimatisieren.
Das 2. Rennen war dann ja auch wieder mit meinem 12 S Megamoto-ErsatzBoxer. Deutlich stressfreier mit 2,75er HAG und schlappen 138 NM.

Meine wilde HP2FatBore-Sau ist anspruchsvoller zu fahren, ohne Zweifel.
Bei schwachem Gripp ohne TractionControll bremst Dich allein schon der Respekt ein.
Du erinnerst Dich auch an das Training RedBullRing 2013, wo bei ganz schwachem Gripp Du oben nach der RemusKehre einen 45 Grad Quersteher hattest und ich um Deine Bandscheibe schon wieder Sorge hatte ?
Da hatte ich mich mit 149,7 NM erst recht nicht zum ´rausziehen getraut. Im Rennen kam dann in der 3. Runde an vierter Stelle der KW-Bruch.

Aber wie Du schon sagst, Jonny:
Es ist schon gut so wie es ist.
Tom Auer hat im Moment das beste Paket aus Fitness, Fahrkönnen, genug schnellem - und zuverlässigem- Boxer. Und deshalb führt er den Boxercup hochverdient an. Confusedjump:
Meine vorzügliche Hochachtung, Tom für Deine Leistung und Rundenzeiten. Big Grin
Paolo könnte ihm vielleicht manchmal mit seinen beiden HP2´s Paroli bieten....wenn die Italiener wüssten, wie man einen mittleren 145 PS Boxer standfest herrichtet Big Grin Big Grin


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#7
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Doppelpost....sorry Leute ist schon spät...


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#8
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He alder Racer,

mein 45° Slide ging so schnell dass ich selber nicht mal Zeit hatte an meine Banadscheiben zu denken 8o 8o 8o 8o :mopped: :mopped: :mopped:


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#9
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Eure Berichte und technisches Wissen ist echt beeindruckend, natürlich besonders von Rika - wahnsinn - ich denke es gibt Niemanden der um den Boxer solche Kenntnisse hat. Übrigens Rika ich wieg nicht 79 sondern 73 kg :blll: .
Deine angegebenen Werte sind gewaltig. Soweit ich weiß original hat die HP2 133 PS und 115 NM und die R1200S 122 PS und 112 NM. Außer der Drehzahl und End-Speed bei langen Geraden hab ich keinen Unterschied erkannt. Außer Auspuff und Endantrieb sind sie original. Bei der S hatte ich in Oschi einen Motorplatzer - warum?? Rika ich habe noch immer den Motorblock. Den kannst du haben wenn du willst, wenn du meine HP2 auf standfeste 160 PS hochtreibst Big Grin. Nein, könntest wirklich haben.
Danke für deine netten Worte, das freut mich schon. Hoffe ich kann das noch so lang wie möglich umsetzen.Smile
Grüße


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